Ein Energieanbieterwechsel kann zwar die Kosten reduzieren, ändert aber nichts an falschem Verhalten. Neben bewusstem Heizen und Lüften bringen bauliche Maßnahmen nachhaltige Erfolge.
Damit feuchte Luft aus den Räumen abtransportiert und nicht zusätzlich erwärmt werden muss, ist das Lüften am Morgen und späten Abend am sinnvollsten. Anstelle von Dauerlüften durch Kippstellung sollte immer Stoßlüften bei weit geöffnetem Fenster für 5 – 15 Minuten erfolgen, am besten mehrmals. So kann auch einer Schimmelbildung vorgebeugt werden. Der Luftaustausch und Feuchtetransport gelingt am schnellsten durch Querlüftung (Durchzug).
Türen zu kühleren Räumen sollten immer geschlossen bleiben, damit die feuchte warme Luft nicht hineinzieht. Wenn noch nicht geschehen, sollten alte Heizkörperventile ausgetauscht werden. Thermostatventile überwachen die eingestellte Raumtemperatur und senken die Kosten. Bereits ein Grad weniger kann eine Ersparnis von 6 % ergeben. Doch Vorsicht: eine bei Abwesenheit zu niedrig eingestellte Temperatur treibt dagegen die Kosten in die Höhe, weil die Wände zu stark ausgekühlt sind. Bis zum Erreichen der Wohlfühltemperatur dauert es dann zu lange. Vor dem Lüften sollten die Heizkörper immer ausgestellt oder herunter gedreht werden.
Eine Innenwanddämmung der Heizkörpernischen ist meist schnell und einfach angebracht und spart Energie. Höchste Zeit ist es, Heizungs- und Warmwasserrohre „einzupacken“ und undichte Türen und Fenster zu reparieren.
weitere Infos auch unter www.energiesparaktion.de
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