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Verbrauchertipp 9. Januar 2012

Zurück auf vorherige SeiteSeiteninhalt druckenGerätehygiene

Gesundheitliche Beeinträchtigungen riskiert, wer seine Haushaltsgeräte vernachlässigt.
Vor den Festtagen sind Kühl- und Gefriergeräte häufig besonders gut gefüllt. Mit dem Einlagern von Lebensmitteln gelangen schnell Keime ins Schrankinnere. Wurden die Lebensmittel auf dem Nachhauseweg nicht ausreichend gekühlt, droht eine zusätzliche Gefahr.

Kühlgeräte sollten deshalb regelmäßig und häufiger mit Spülmittel gereinigt und Verschüttetes immer sofort entfernt werden. Unverpackte oder nicht luftdicht verpackte Lebensmittel sind meist die Ursache von unangenehmen Gerüchen. Ein zusätzliches Auswischen mit Essigwasser vertreibt diese zwar schnell, sollte vorsichtshalber aber nur auf den Glasflächen angewandt werden. Zur gründlichen Reinigung müssen alle Fächer und Halterungen herausgenommen und wie Geschirr gespült und abgetrocknet werden. Die Ablaufrinne, durch die das Tauwasser abgeleitet wird, muss ebenfalls regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, da sich hier schnell Pilzsporen bilden. Vor dem Wiedereinräumen muss das Gerät gründlich getrocknet werden.

Das Innere des Geschirrspülers wird zwar bei jedem Spülgang mit gereinigt, doch müssen die Siebe unter Umständen von Speiseresten befreit und bei Bedarf von Hand gesäubert werden. Unterhalb oder zwischen der Gummidichtung bilden sich häufig Schmierfilme, die ebenfalls entfernt werden müssen. Abhängig von der  gewohnten Programmwahl ist es sinnvoll, ab und zu einen Durchlauf bei höchster Temperatur ohne Geschirr zu starten, evtl. mit einem geeigneten Reiniger.

Keime und Bakterien lauern ebenfalls in der Waschmaschine. Vor allem dann, wenn das Waschmittel über einen längeren Zeitraum nicht richtig dosiert wird. Die Wirkungsweise der Mittel und Geräte sind inzwischen so weit aufeinander abgestimmt worden, dass das noch vor einigen Jahren praktizierte Unterdosieren des Mittels nicht mehr ratsam ist. Empfehlungen der Hersteller sollten deshalb unbedingt beachtet werden. Mindestens einmal im Monat sollte ein 60-Grad-Programm mit Vollwaschmittel erfolgen um eine übermäßige Keimbildung in der Waschmaschine zu verhindern. Nach dem Waschen müssen Türe und Waschmittelkammer trocknen. Regelmäßiges Reinigen der Kammer beugt einer Schimmelbildung vor. Das geschieht am besten mit einer dünnen Bürste. Schmutzreste im Dichtungsgummi sollten ebenfalls entfernt werden.

Für alle Haushaltsgeräte gilt: Herstellerangaben zur Reinigung und Pflege beachten. So kann in der Regel die Lebensdauer verlängert und ein Beitrag zum nachhaltigen Handeln geleistet werden - nicht nur zur Hygiene.


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